Pension Henkel Ferienwohnungen und Gästezimmer mitten in Wolf an der Mosel. Sehr gerne beantworten wir Ihre Frage:

Unsere E-Mail: pension.brigitte.henkel@gmail.com.

Telefonnummer:

065419262.

Urlaub an der Mosel

Hier präsentieren wir Ihnen die Geschichten, Erlebnisse und Erinnerungen von Gästen unsere Pension. Lassen Sie sich inspirieren und unterhalten von den unterschiedlichsten Geschichten unserer liebsten Mosel Urlauber. Ein Urlaub an der Mosel hat dabei so einige zu bieten und kann auf so unterschiedlichste Art gestaltet werden. Ferien und Urlaub an der Mosel kann dabei unglaublich schön sein. Jeder unserer Gäste hat dabei eine andere Geschichte zu erzählen und hat dabei sein ganz persönliches Mosel Erlebnis oder Highlight erleben dürfen. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit. Sie werden überrascht schein von den vielfältigen Erlebnissen hier an der wunderschönen Mosel.

Weinrebe an der Mosel
Zwischen Weinreben und Bergen.

Der Urlaub an der Mosel – Erfahrungsberichte unserer Gäste

Der Urlaub an der Mosel als Tradition

Unsere Moseltour war Zeit Längerem geplant. Als Kindern hatten wir an der Mosel Urlaub mit der Familie öfters unternommen. Damals waren Flugreisen noch für eine Familie mit einer fünfköpfigen Familie reiner Luxus. Damals war die Mosel ein perfekter Ort für einen Urlaub. Über die Jahre ein wenig in die Vergessenheit geraten, hatte ich jetzt meine Frau überzeugt nochmals einen Urlaub an der Mosel zu machen.

Kurzer Hand haben wir einen geeigneten Zeitraum gesucht im frühen Sommer und Urlaub für diesen Urlaub eingereicht. Anschließend unserer Garage ein Update verpasst, indem wir E-Bikes gekauft haben. Geplant hatten wir mit dem Auto an die Mosel zu fahren und von dort an jedem Tag kleinere Fahrradtouren zu unternehmen. Der Vorteil liegt dabei daran, dass wir so bei einem schlechten Tag auch einmal in den örtlichen Restaurants bleiben können oder mit dem Auto zu einem Ort fahren können. Vorab reservierte meine Frau einige Unterkünfte, sodass wir gesamt einen dreiwöchentlichen Urlaub an der Mosel verbringen dürfen.  Anfang Juli konnte unsere Tour und unser Urlaub an der Mosel endlich starten. Fahrradgepäckträger auf Auto geschnallt und ab von der Region Düsseldorf nach Rheinland-Pfalz an die Mosel.

Der Urlaub an der Mosel kann beginnen

Unser erster Zielort an der Mosel war Cochem. Cochem ist ein besonderer Ort. Die Burg Reichsburg thront über der Stadt Cochem. Cochem besticht dabei durch ein breites Angebot von Restaurants und Geschäften. Einige sehr besondere Freizeitaktivitäten werden zudem geboten. Der Aufstieg zur Burg ist dabei eine kleine sportliche Herausforderung, für die der Tourist jedoch mit einem wunderschönen Blick über diesen Moselabschnitt belohnt wird. Das Senf-Museum verführt den Interessenten mit seinem eigenen Charme. Die dort gekauften Senftöpfe sind kulinarisch vom Geschmack und mal etwas anderes als der gekaufte Standard Senf im Supermarkt. (Später haben wir entdeckt, dass wir diese Töpfe einfach bequem auch wieder in Köln befüllen konnten).

Durch die bergische Lage konnten wir dort auch einmal unsere Fahrräder einem Stresstest unterziehen. Die bergische Landschaft immer im Schatten des Walds steht dabei im klaren Kontrast zum flachen Moseltal. Nach vier Tagen hatten wir Cochem ausreichend besichtigt. Unser nächster Halt war rückblickend unser Highlight an der Mosel.

Urlaub Ferienwohnung in Wolf an der Mosel

Zwischen Kröv und Traben-Traben hatte meine Frau uns eine Ferienwohnung gemietet. Wir hatten schon vorher Bilder zur Gegend auf Google ansehen können. Die Mosel umzingelt an dieser Stelle die kleine Ortschaft Wolf schon fast. Das Panorama an dieser Stelle ist phänomenal. Ein 360 Grad Blick auf die Mosel wird hier geboten. Da ich mich persönlich sehr für Geschichte interessiere, war es natürlich ein idealer Standort an der Mosel. Unmittelbar befinden sich die Teilstücke der Ruine Mont-Royal. Der französische König Ludwig XIV hatte hier im späten 17. Jahrhundert eine riesige Festung errichten lassen. Im Ort Wolf an der Mosel selbst findet die die Klosterruine. Die Brüder des gemeinsamen Lebens haben hier an der Mosel in Wolf im Anfang des 15 Jahrhundert ein Kloster erbaut. Relikte der Bruderschaft sind dabei in ganz Deutschland zu finden.

Wolf am Nachmittag

Das Kloster befindet sich mitten in der Natur und seltsamerweise sehr weit entfernt von der Ortschaft. Der Ausblick ist fantastisch. Auf Anraten der Dorfbewohner wir haben das damalige gute Wetter genutzt, um eine Wanderung über den Berg zu unternehmen. Die Wanderung war herrlich. Die grünen Wiesen in Kombination mit dem Wald hat uns einfach positiv überrascht. Als kleinen Snack hatten wir uns vorher Brötchen, Traubensaft mit Wasser, Orangensaft und Käsewürfel gekauft. Bei herrlichem Sonnenschein konnten wir dann auf dem Berggipfel ein kleines Picknick veranstalten und wieder Energie tanken. Nach weiteren Minuten Wandern schauten wir dann wieder herunter auf das Moseltal. Der Ausblick auf Bernkastel-Kues und die Weinreben gab uns nochmals Energie und so verbrachten wir dann noch einige Stunden im romantischen Stadtkern von Bernkastel-Kues. Zurück entschieden wir uns für die faule Variante und nahmen ein Touristenschiff, um zurück nach Wolf zu gelangen.

Sehenswürdigkeiten in Wolf
Das Kloster am Wolfer Berg

Mission Mosel-Camino Wandern zwischen Weinbergen und herrlicher Natur

Als begeisterter Wanderer gibt es auf dieser Welt unzählige Wanderwege und schöne Wanderrouten. Jedoch einige Routen fallen unter eine besondere Kategorie. Diese Wanderwege ähneln einer Ordensverleihung und es kostet erst einmal wirklich Überwindung, um diese Projekte ernsthaft anzupacken. Mir mich persönlich zählt darunter die Wanderung der Jakobswege in Spanien, diese haben teilweise eine Länge von weiter über 800 Kilometern. Um erst mal reinzukommen und meine Frau Sarah von diesem Vorhaben zu überzeugen wollten wir erstmal einen Testlauf starten, um ein Gefühl dafür zu bekommen. In einer kurzen Webrecherche sind wir dann auf den „Mosel-Camino“ Jakobsweg Mosel Koblenz-Tier gestoßen. Die überschaubaren 197 Kilometer entlang am wunderschönen Moseltal und zwischendurch noch einige Sehenswürdigkeiten aufschnappen. Viele Berichte anderer Wanderer stimmten uns auf eine herrliche Wandertour ein mit schöner Sicht auf die Weinberge und durch viele kleine Ortschaften mit ihrem eigenen Flair.

Unser Vorhaben wird realisiert

Startpunkt für diese Pilgerpfad beginnt in Koblenz. Ziel unserer Unternehmung ist die Benediktinerabtei St. Mathias in Tier, im Übrigen ist Trier die älteste Stadt in Deutschland. Von unserem Heimatsort Viersen konnten wir bequem mit der Bahn nach Koblenz gelangen. In Koblenz an der Mosel nutzen wir die frühen Stunden am Morgen, um das Kurfürstliche Schloss von Koblenz zu besichtigen. Das Schloss mit direkter Nähe zum Rhein ist einfach in seinem Wirken unglaublich pompös und elegant. Die günstige Lage ermöglicht es zudem bequem noch das Deutsche Eck zu besichtigen. Unmittelbar an der Flussmündung der Mosel in den Rhein erhält der Urlauber einen wunderschönen Blick. Spontan entschieden wir uns auch noch die Festung Ehrenbreitschein kurzerhand uns anzuschauen, jedoch mit dem Vorbehalt danach unverzüglich uns auf den Wanderweg zu begegnen. Festung Ehrenbreitschein ist eine klare Empfehlung für einen Urlaub an der Mosel oder Rhein. Leider hatten wir nicht genügend Zeit schließlich statt unserer Wanderung im Zentrum. Die ersten Meter auf dem Wanderweg machten uns einfach Freude. Die grüne Umgebung und das Wandern zwischen Waldlichtungen in abwechslungsreicher und bepflanzter Umgebung senkt spürbar den Puls und so etwas wie innere Ruhe war zu spüren. Sarah war so fröhlich und gut gelaunt.

Wanderweg im Urlaub an der Mosel
Wunderschön zwischen Wald und Blumenwiese

Unsere erste Nacht verbrachten wir in einer kleinen Pension in Alken an. Am nächsten Morgen starteten wir wieder mit voller Energie durch. An einem Tag des gesamten Wandertages kann ich mich jedoch besonders gut erinnern. Am Morgen hatten sich schon die Wolken zugezogen. Zum Mittag hin kamen jedoch immer mal wieder Sonnenstrahlen durch.  Dies machte mir und Sarah Hoffnung und so hatten wir uns das Ziel gesetzt bis ungefähr Bernkastel-Kues zu kommen. Mit diesem Ziel würden wir uns auf der Hälfte der gesamten Wanderstrecke befinden.

Ein verregneter Freitagabend mit glücklichem Ende

 Der Urlaub an der Mosel war bis dato ein voller Erfolg. An jedem Tag wurden wir mit Sonne und angenehm warmen Temperaturen verwöhnt. Nach einem ausgewogenen Frühstück konnte uns an diesem Tag nichts mehr aufhalten. Bis zum Mittag hatten wir schon 13 Kilometer zurückgelegt. Die Vögel am Wegrand spielt sich auf unsere Hymne rein. Am späten Nachmittag lichteten sich die Wolken wieder ein wenig und wir entschieden für uns für eine Pause auf der grünen Wiese direkt neben einer Kuhweide. Der Moment erschien uns so friedlich und entspannend. Später bereuten wir diese Pause schmerzlich. Immer mehr zogen sich die Wolken zusammen und die sonnige und friedliche Landschaft auf den Bergen zwischen der Mosel wurde immer düsterer. Es war förmlich spürbar, jederzeit wird uns der Regen überraschen. Völlig im Tatendrang unsere Tagesetappe zu erreichen, blieben wir unbeeindruckt. Bis zu dem Punkt, an dem sich unser ungutes Gefühl bewahrheitete und die Wolkendecke brach. Warmer Sommerregen prasste auf uns ein. Aus einem Gehschritt wurde ein langsames Jogging.

Zuflucht Wolf an der Mosel

Eine schnelle Orientierung zeigte uns, dass wir uns unmittelbar in der Nähe des Dorfes Wolf an der Mosel befinden. Im Schnellen Beschluss war klar, dass wir dort nach einer Bleibe uns erkundigen werden. Vom Wanderweg kamen wir am Kloster des Dorfes an. Von dort war im Tal das Dorf zu erkennen. In anfänglicher Nachtfinsternis und immer noch marschierend im strömenden Regen, wanderten wir die Straße herunter ins Tal. Unser Orientierungspunkt war dabei der herausragende Kirchturm von Wolf. Sicherlich werden im Zentrum des Ortes auch eine Herberge finden, so unsere Annahme zu diesem Zeitpunkt. An der Kirche fiel uns direkt das gelbe Haus mit den vielen Blumen auf. Erfreulicherweise war die Gastgeberin vor und empfing uns freudestrahlend. Endlich geschafft, wir haben bei der Pension Brigitte Henkel in Wolf an der Mosel unseren Unterschlupf gefunden. Direkt versucht mit warmen Handtüchern konnten wir unser Zimmer beziehen. Freundlicherweise hat die Gastgeberin Brigitte Henkel für uns nachgefragt, ob wir noch etwas zu essen bekommen in einem umliegenden Restaurant, mit Blick auf die Mosel. Unser Tag im Regen schien gerettet.

Mit dem Ruderboot unterwegs zur Mosel

Kennengelernt habe ich meinen Mann im Ruderverein unserer Universität, da verwundert es nicht das wir unserer alten Leidenschaft noch immer nachgehen. Die Mosel als Fluss ist dabei ein günstiges Gewässer. Der Schiffsverkehr ist nicht zu frequentiert und an vielen Orten sind extra Anleger für Ruderboote vorgesehen. Mit unserer Emma, unserem 14 Jahre altem Ruderboot für zwei Personen sollte es also diesen Sommer die Mosel erkundigt werden. Mein Mann hatte sich besonders auf diese Tour gefreut, da er die Mosel noch von seiner Kindheit kennt. Früher ist er immer mit den Eltern und seinem Bruder an die Mosel gefahren, um dort die warmen Sommermonate zu genießen. Damals war Urlaub im eigenen Land die einzige Möglichkeit, dem Alltagsstress zu entkommen und die Mosel war da eine herrliche Abwechslung.

Planung für den Urlaub an der Mosel

Vorab erkundigte ich mich über mögliche Übernachtungsmöglichkeiten vor Ort. Durch den speziellen Anleger für Ruderboote und Kanus war der Wolf als mögliches Reiseziel ideal gelegen auf unserer angepeilten Strecke. In Wolf buchten wir daher bei Brigitte Henkel. Unsere Tour an sich startete in Konz. Das Wetter um diese Jahreszeit war prächtig. Der Urlaub an der Mosel entwickelte sich zu einem Vergnügen auf dem Wasser. Mit unserem Ruderboot wollten wir jeden Tag circa 30 Kilometer zurücklegen. Mit zur Zuhilfenahme der Strömung war diese Wegstrecke auch eine realisierbare Größe. Wirklich genossen haben wir dabei, zu nah am wilden Treiben des Flusses zu sein. Die vielen Eindrücke auf unserer Rudertour sind mir noch immer bildlich in Erinnerung. Am 3 Tag kamen wir so endlich an Kröv vorbei und steuerten mit unserem Ruderboot gemeinsam den kleinen Schiffsanleger an. Gegenüber war zum Glück direkt ein Restaurant lokalisiert, wo wir herrlich speisten und unseren Hunger stillen konnten. Die Pension Henkel war nur wenige Minuten entfernt ansässig. Strahlend wurden wir von der Pensionsleiterin Brigitte Henkel in Empfang genommen. Den restlichen Teil des späten Nachmittags unterhielten wir uns angeregt mit Frau Henkel. Sie war schlichtweg erstaunt über unsere Anreise mit dem Ruderboot.

Anker lichten in Wolf an der Mosel

Mosel Ruderboot
Mit dem Ruderboot die Mosel erkunden

Sicherlich auch den Anstrengungen geschuldet schliefen wir beide in dieser Nacht sagenhaft. Das Frühstück war sehr liebevoll und detailreich verziert. Die bunte Blumendekoration schmückte den Aufschnitt. Nach dem Frühstück wagten wir einen kleinen Spaziergang durch den Dorfkern. Die vielen Bruchsteinhäuser sind mir persönlich dabei am deutlichsten in Erinnerung geblieben. Mein Mann hat sich mehr für das Mittagsessen begeistern können. Allumfassend hat es uns so gut gefallen, dass wir die Entscheidung getroffen haben unseren Aufenthalt in Wolf an der Mosel, um noch eine Nacht zu verlängern. Der Abschied am nächsten Morgen tat schon ein wenig weg, jedoch verließen wir mit neu geknüpften Bekanntschaften und herrlichen Erinnerungen die Ortschaft. Die weitere Strecke mit dem Ruderboot führte uns vorbei an Schwanennestern, Staustufen, putzigen Moselortschaften und natürlich entlang vieler Weinberge. Wir haben unsere Tour an die Mosel wirklich genossen und werden vielleicht nochmals im kommenden eine weitere Reise an unsere favorisierten Orte an der Mosel unternehmen.

Familie kommt zusammen | Mosel Urlaub als jährliches Familientreffen

Der Urlaub an die Mosel war wahrscheinlich irgendwann mal eine Unternehmung meines Opas in seiner Jugend. Mittlerweile gehört der Urlaub an die Mosel zur festen Tradition unserer Familie. Es sind die schönen Momente und die Erinnerung an unsere Kindheit, die uns jetzt mit unseren Kindern immer wieder an die Mosel treibt. Meine zwei Brüder und meine Schwestern haben mittlerweile alle eine eigenständige Familie gegründet und leben nicht mehr in unserer Heimat in Nord Holland. Jedes Jahr nutzen daher unsere Eltern die Gelegenheit im Sommer, um uns zu dieser Familientradition einzuladen. Seit mehr als 30 Jahren buchen wir dabei die Ferienwohnung bei Brigitte Henkel. Zu Beginn haben wir noch bei der Mutter von Frau Henkel die Ferienwohnung gemietet. Es ist einer der wenigen Momente geworden, an denen die gesamte Familie zusammenkommt, dem entsprechend ist auch ein Tabu diesen Urlaub noch kurz vorher abzusagen. Der Termin steht also mindestens ein Jahr im Voraus fest und ist für uns alle verpflichtend. Keiner weiß es so genau, aber wahrscheinlich würde Vater als Strafe nie wieder mit uns reden.

Das Familientreffen an der Mosel

So packten wir auch wieder im letzten Jahr alles zusammen, um zwei Wochen Urlaub an der Mosel genießen zu können. Meine zwei Töchter freuten sich schon Oma und Opa zusehen. Ich freute mich, hingegen mit dem neuen Auto an die Mosel fahren zu dürfen. Das Wetter im Spätsommer war herrlich. Die Mosel zeigte sich von der schönsten Seite. Dabei habe ich vergessen, wie friedfertig es an der Mosel ist. Am ersten Abend saß ich mit meinen Brüdern und meiner Schwester gemeinsam in der Weinlaube. Zusammen tranken wir 5 Flaschen Wein, die wir vorher bei den Winzern im Dorf gekauft hatten. Es war ein sehr witziger Abend und wir unterhielten uns viel über Unsinn, den wir in der Kindheit zusammen veranstaltet haben. Am nächsten Tag unternahmen wir eine Wanderung nach Bernkastel-Kues. Für den Heimweg nahmen wir dann eins der Touristenschiffe. Meine Töchter waren müde und Susanne meine Frau wirkte auch etwas erschöpft. Meine Mutter überraschte uns dafür mit dem gekochten Abendessen.

Alte Gewohnheiten und der gemütliche Abend

Am Abend schauten wir alle gemeinsam einen Film im Wohnzimmer der Ferienwohnung. Die nächsten Tage machten wir entweder eine Fahrradtour, wanderten entlang der Mosel, unternahmen einen Trip nach Trier und Cochem oder diskutierten über Geschichte und Politik in der Weinlaube vor der Ferienwohnung. Meine Töchter, genossen es mit Ihren Cousinen und Cousin zu spielen. Meine Eltern wiederum genossen es uns zu sehen und mit Ihren Enkeln etwas Zeit verbringen zu können. Besonders schön fand ich unsere Fahrradtour nach Zell.

Meine Schwester hingegen liebt die Wanderungen zwischen den Weinbergen und die Abende im Hof des Winzers. Wie jedes Mal im Urlaub an der Mosel verbrachten wir gemeinsam eine wunderschöne Zeit. Frau Henkel beehrte uns gelegentlich mit Ihrer Anwesenheit und so leerten wir gesellig bis spät in die Nacht einige Flaschen Wein. Die Ferienwohnung besitzt dabei ihren eigenen Charme. Die Weinrebe vor dem Haus umarmt schon fast das alte Fachwerk. Für mich ist es ein besonderer Ort, sicherlich auch weil ich mit diesem Ort so viele Erinnerung verknüpfe. Nach zwei Wochen war für uns die schöne Zeit an der Mosel beendigt und meine kleine Familie trat den Heimweg an. Zum Schluss winkten wir noch unserer herzlichen Gastgeberin Frau Henkel und versprachen Sie zu mindestens im nächsten Jahr wieder aufzusuchen.

Mit Angelrute und Weinglas

Das Fischen und somit der Urlaub an der Mosel war einer der schönsten und unterhaltsamen Urlaubsziele, um zu fischen. In der Vergangenheit habe ich schon viele Orte besucht, um dort mein Hobby Fischen in völliger Entspannung auszuüben. Jedoch noch nie hatte ich so viel Spaß wie an der Mosel. Meine Frau hat vorab einige schöne Pensionen und Unterkünfte recherchiert, sodass wir an einem entspannten Sonntag, uns gemeinsam für eine Unterkunft entscheiden konnten. Aus Lindau mit dem Auto kommend haben wir circa 4 Stunden gebraucht, bis wir im Moseltal ankamen. Der Ort Wolf an der Mosel wurde mir von Freunden empfohlen. Wolf ist einer der ruhigsten Orte an der Mosel und verspricht damit ungestörtes Angeln und guten Wein. Dieses Mal wollte meine Frau aktiv mit angeln und zwischen zeitig ein Buch lesen.

Am späten Nachmittag trafen wir in Wolf ein und bezogen unsere Ferienwohnung. Frau Henkel empfahl uns ein Restaurant in der Nähe, wo wir etwas Leckeres zu essen bekommen. Am nächsten Morgen weckte uns die Sonne. Nach dem Frühstück brachen wir auf, um zu endlich entspannt zu fischen. Vorab habe ich mich, um die Erlaubnis gekümmert und wusste ungefähr, was ich in der Mosel fangen darf. Nach einer Weile hatten wir unseren ersten Erfolg im Köcher. Der Barsch war ansehnlich durchschnittlich gewachsen. Meine Frau war begeistert, dass wir so schnell etwas gefangen hatten. Sie assoziiert Angel immer mit stundenlangen Warten und viel Geduld. (Dies ist es ja eigentlich auch)

Zusammen fischt es sich am Besten | Eine neue Bekanntschaft

Gleich darauf kam ein anderer Angler vorbei. Mit ihm konnte sich meine Frau unterhalten und so bemerkte Sie gar nicht, wie schnell die Zeit verflog. Am Abend lud uns der flüchtige Bekannte ein und zusammen mit seiner Frau verbrachten wir einen herrlichen Abend. Er erzählte ausgedehnt die vielen Angelmissgeschicke mit seinem Sohn und ich musste immer herzlichen lachen. Am nächsten Morgen machten wir uns gemeinsam nach dem Frühstück auf, um an dem Weiher des Fischervereins zu angeln. Dies zählt zu einem meiner schönsten Angel-Erlebnisse. Bis zum Nachmittag angelten wir circa 6 Fische.

Den Abend ließen wir ausklingen mit einem Barbecue direkt an der Mosel, wo wir unseren Fang mit Kartoffeln und Tsatziki verspeisten. Zur Mitte hin erfüllte ich meine Frau auch Ihren Wunsch und zu fuhren wir nach Trier, um dort einen Tag in Geschäften zu stöbern. Die letzten Tage verbrachte ich noch mit dem Angeln hinter dem Wolfer Berg. Der Ausblick ist herrlich und der Blick auf die Weinberge sucht seines Gleichen. Allumfassend hatten wir einen sehr schönen Urlaub in Wolf an der Mosel. Die herzliche Art der Wirtin hat uns das Ankommen erleichtert und erschwert uns später die Abreise. Viele neue Bekanntschaften und gesellige Abende mit Wein prägen meine Erinnerung an die Mosel. Sicherlich werden wir schon bald wieder kommen und mit Wein auf den großen Fischfang anstoßen.

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